Autobahnkirche A71
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incl. Videos incl. Videos Aus der Geschichte Aus der Geschichte Aus der Geschichte Aus der Geschichte Um anzukommen muss man erst einmal weg gehen Für die Autobahnkirche wird ein Name gesucht Von Hanns Friedrich, Bad Königshofen im Grabfeld  Mellrichstadt/Bibra (hf). Knapp 50 Autobahnkirchen gibt es in Deutschland, wobei die an der A 71 zwischen Schweinfurt und Erfurt durchaus eine Besonderheit ist. Der Hintergrund dieser kleinen Kirche ist schließlich die friedliche Wiedervereinigung Deutschlands. Rhön-Grabfelds Kreiskulturreferent Hanns Friedrich brachte deshalb im vergangenen Jahr bei einer Vorstandsitzung die Idee auf, der Kirche einen Namen zu geben. Dieser Vorschlag wurde sofort angenommen und man entschied bei der Namenssuche die Bevölkerung mit einzuschalten. Ralf Luther, Vorsitzender des Freundeskreises Autobahnkirche e.V. Bibra verwies darauf beim Gottesdienst am Sonntagnachmittag. Dazu liegt nun eine Liste aus, in die man seine Vorschläge eintragen kann. Wer Ideen hat, kann diese jedoch auch per Mail an ralf-luther@t-online.de  dem Vorsitzenden mitteilen.  Ralf Luther geht es bei der Namensgebung darum, dass deutlich wird, wie es zum Bau der Autobahnkirche kam. Sie soll ein Zeichen der friedlichen Revolution durch Kerzen und Gebete sein und das müsste  gehen musste, in seinem Leben Höhen und Tiefen erlebte und dann erkannte, dass es  doch besser sei, wieder zurück nach Hause zu kommen. Kurz ging die Pastoralreferentin auf ihr privates Leben ein und sagte, dass sie nach dem Tod ihres Mannes immer wieder gefragt wurde, ob sie nicht einsam zu Hause ist. Das Haus enthalten  Lebensgeschichte und da sei man eigentlich nicht allein, habe sie geantwortet. Zum Evangelium meinte sie, dass der Sohn sich ja seinen Erbteil auszahlen ließ und damit eigentlich mit seiner Familie abgeschlossen hatte. Sein Entschluss stand fest, alles hinter sich zu lassen und neue Wege zu gehen.  Jahre später erkannte er, dass das nicht die Zukunft ist, die er sich vorgestellt hatte und entschied als Taglöhner bei seinem Vater anzufangen. Er konnte nicht ahnen, dass dieser ihn mit offenen Armen und mit Freuden empfing und mit den Worte aufnahm: Mein Sohn war verloren und ist wieder gefunden worden."  Auf die anbrechende Urlaubszeit ging Iris Will-Reusch in ihrer Ansprache ein und sagte, dass oft viele Erwartungen anstehen. Wichtig sei es aber wieder gesund zu Hause anzukommen. Das gelte auch für Pendler oder für diejenigen, die nur an den Wochenenden zu ihren Familien kommen. "Daheim ankommen, das ist der große Wunsch, allerdings muss man oft auf eine Reise gehen, um wieder anzukommen." Die Autobahnkirche sehe viele dieser Menschen, die Gott bitten, dass er sie begleitet und gut zu Haus ankommen lässt. Ihnen sage dieses Gotteshaus: "Ich bin in mir daheim, ich bin getragen von Gott, er gibt mir die Freiheit weg zu gehen, um an zu kommen."     sich im Namen der Kirche widerspiegeln. Vorschläge gingen deshalb schon in die Richtung "Friedenskirche...  Kirche der Einheit... Kirche Maria Königin des Friedens..." Jetzt hofft man in der Vorstandschaft aber noch auf weitere Namen, die den Hintergrund des Kirchenbaues noch deutlicher machen. Bereits nach dem Gottesdienst am Sonntag wurden von Besuchern Vorschläge notiert und in eine vorbereitete Ideen-Box gelegt. Beim nächsten Gottesdienst am 29. September um 14 Uhr soll der endgültige Name der Kirche dann bekannt gemacht werden, versprach Ralf Luther.  Beim ökumenischen Gottesdienst am Sonntagnachmittag, dem 7.Juli 2019, konnte der Vorsitzende wieder zahlreiche Gäste begrüßen, besonders aber Pastoralreferentin Iris Will-Reusch (Mellrichstadt) und Pfarrer Michael Schlauraff (Bibra).  Gesanglich umrahmte der Kirchenchor "Musica Grabfeld" unter der Leitung von Antje Grünert die ökumenische Feier. Diese stand unter dem Thema "Auf-dem-Weg-Sein und Ankommen". Den Gottesdienst nannte Pfarrer Schlauraff zu Beginn ein "Fest des Lebens", denn Christus sei es, der die Menschen aus der Enge ins Weite führt. Gottes Geist wiederum führe in die Freiheit. "Jesus sieht uns und wir kommen an," sagte der evangelische Pfarrer. Christiane Michel von der Vorstandschaft der Freunde der Autobahnkirche e.V. Bibra las das Evangelium, in dem es um den "Verlorenen Sohn" ging.  Dieses Thema arbeitete Pastoralreferentin Iris Will-Reusch in ihrer Predigt auf und sagte, dass der Sohn erst von zu Hause weg    Gut besucht war der ökumenische Gottesdienst in der Autobahnkirche am Parkplatz Thüringer Tor bei Bibra. Der evangelische Pfarrer Michael Schlauraff und Pastoralreferentin Iris Will-Reusch gestalteten mit Christiane Michel von der Vorstandschaft der Freunde der Autobahnkirche e.V.  die Feierstunde. Der Kirchenchor "Musica Grabfeld" hatte die gesangliche Umrahmung übernommen.                                                                                                                                                                       Foto: Friedrich und das sei auf fruchtbaren Boden gefallen. Die Öffnung der Grenzen im Jahr 1989 nannte er einen Glücksfall für den Landkreis Rhön-Grabfeld. Für den damaligen Landrat Dr. Fritz Steigerwald sei es ein Herzensanliegen gewesen, diese Kirche zu bauen. In seiner Vorstandschaft und dem damaligen Landrat Ralf Luther, habe er Gleichgesinnte gefunden. Von ihm stamme auch die Aussage, dass diese Kirche ein Gedenkstein des Friedens sein sollte. Gerade mal sechs Jahre alt war die Landtagsabgeordnete Kristin Floßmann (Hildburghausen) und kann sich nur schwach an das Geschehen erinnern. Wichtig ist es ihr deshalb aber, dass die junge Generation von diesem Umbruch, die Friedensgebete, die Demonstrationen aber auch die Gefahren erfährt. Menschen, die diese Ereignisse erlebten sollten ihre Erlebnisse unbedingt weiter erzählen. "Die Kirchen waren entscheidend und dafür sind wir heute noch sehr dankbar!"  Ihr Landtagskollege Michael Heym aus Rohr bei Meiningen (CDU) sagte, dass niemand im Osten und im Westen daran geglaubt hatte, dass es eine Wiedervereinigung so schnell geben wird. Von einer bewegten Zeit sprach er und davon, dass die Menschen nicht wussten, wie alles ausgeht. Schließlich gab es in dieser Zeit auch die Besatzungsmächte, die mit zu entscheiden hatten. Heute sei die deutsche Einheit mit Leben erfüllt. Vieles lebte wieder auf, vor allem die verwandtschaftlichen Beziehungen und Freundschaften. Auch Michael Heym nannte Landrat Dr. Fritz Steigerwald, für den diese Einheit ein Herzensanliegen war. Dank galt Ralf Luther, der als Vorsitzender die Idee des verstorbenen Dr. Steigerwald weitergetragen hat. "Das ist aller Ehren wert!" Der Künstler Gernot Ehrsam erinnerte an die Anfänge von der Idee über die Planung bis zur Fertigstellung. Er selbst habe nicht zu hoffen gewagt, dass er eines Tages in der Kirche an der Autobahn A 71 am Altar stehen wird und das Gotteshaus fertig gestellt ist. Ehrsam sagte, dass die kleine Kirche jedem offensteht. "Hier könne Moslems ebenso hinein wie katholische und evangelische Christen auch Menschen ohne christlichen Hintergrund. Mitgebracht hatte er einen Holzblock auf dem der Davidstern und die Worte "I N R I" eingeritzt waren. Der Davidstern sei Zeichen der Verbindung zwischen Himmel und Erde, die Inschrift I N R I erinnere an Christus, der für die Menschen gestorben ist. Der Wanderstab, den Gernot Ehrsam noch dabeihatte, war Symbol einer Pilgerreise, auf der sich die Menschheit befindet. Die musikalische Gestaltung hatte Kantor Sebastian Fuhrmann. Pastoralreferent Ulrich Emge unterstrich in seiner Ansprache, dass das Licht aus der Kirche kam. Die Menschen, die damals auf die Straße gingen, seien voller Hoffnung und Sehnsucht nach Frieden, Einheit und Demokratie gewesen.  Wie gefährlich die Situation war zeige die Tatsache, dass in Leipzig Panzer aufgefahren und  Soldaten schussbereit waren. "Das Wunder von Dresden, das Wunder von Leipzig - alles verlief friedlich." Das alles nach dem 40. Gründungstag der DDR. Der Pastoralreferent zog eine Parallele zum Volks Israel, das nach 40 Jahren Knechtschaft ins gelobte Land auszog. Auf dem Weg zur Wende seien es die Kirchen gewesen, die den Menschen Raum gaben, um das auszusprechen, was sie bewegte. Der Name Ulrich Töpfer fiel, der der Initiator der Meininger Friedensgebete war. "Die Menschen haben damals auf ein Wunder gehofft und mit Gottes Hilfe ihre Angst überwunden." Im Gottesdienst wolle man deshalb für sein wunderbares Wirken danken. Die Autobahnkirche sei ein Ort der Gottesbegegnung über alle Konfessionsgrenzen hinweg. Sie erinnert an den Geist der Gewaltlosigkeit. Sie sei ein Ort, an dem Menschen Gott ihre Sorgen anvertrauen und von ihm gestärkt wieder aufbrechen.  18 Jahre war die heutige Landrätin von Schmalkalden-Meiningen, Peggy Greiser 1989 und sprach von einem Wunder, das damals geschehen ist. Dir Kirchen seien es gewesen, die den Menschen Mut machten. "Ich bekomme heute noch eine Gänsehaut, wenn ich daran zurück denke."  Traurig findet es Peggy Greiser, dass es nach 30 Jahren noch immer nicht gelungen ist, die Lebensleistungen der ehemaligen DDR-Bürger denen der Bundesdeutschen anzugleichen. 30 Jahre Grenzöffnung sei aber auch ein Datum, das nicht in Vergessenheit geraten dürfe und an die junge Generation weitergegeben werden muss. "Gerade junge Menschen wissen nicht, wovon wir reden." Deshalb sei es wichtig an diese Ereignisse im Herbst 1989 zu erinnern. Einen wichtigen Beitrag leiste dazu die Autobahnkirche an der A 71, an der Schnittstelle der einstigen innerdeutschen Grenze. Das unterstrich auch Rhön-Grabfelds stellvertretender Landrat Peter Suckfüll (Nordheim/Rhön), der die sehr gute Nachbarschaft ansprach, die in den vergangenen drei Jahrzehnten entstanden ist. Ihm ist es wichtig, die Entwicklung in Deutschland positiv zu sehen. Zur Autobahnkirche sagte Peter Suckfüll, dass sie ein Rückzugsort und Ruhepol ist. Rhön-Grabfelds Kreiskulturreferent Hanns Friedrich (Bad Königshofen) habe vor zwei Jahren die Idee der Namensgebung bei einer Jahresversammlung vorgebracht Erinnerung an die Zeit vor 30 Jahren Die Autobahnkirche hat nun einen Namen:„Kirche der Einheit - Herbst 1989“  Von Hanns Friedrich, Bad Königshofen im Grabfeld  Mellrichstadt/Bibra (hf). Wie war das, als es vor 30 Jahren in der damaligen Deutschen Demokratischen Republik rumorte, sich Volk plötzlich gegen die Regierung stellte, erste Demonstrationen stattfanden, Friedensgebete folgten, die Ausreise über Ungarn und schließlich die Grenzöffnung kam. Landrätin Peggy Greiser, Kristin Floßmann und  Michael Heym beide CDU Mitglieder im Thüringer Landtag, Ralf Luther, Vorsitzender des Vereins Autobahnkirche A 71 e.V. und Pfarrer Michael Schlauraff erinnerten sich im Rahmen des Gottesdienstes in der Autobahnkirche, wie viele andere. Ganz offiziell bekam die kleine Kirche nun den Namen "Kirche der Einheit - Herbst '89". Der Künstler Gernot Ehrsam erinnerte an die Anfänge und immer wieder fiel der Name "Dr. Fritz Steigerwald". Zahlreiche Besucher waren gekommen, um mit Pfarrer Michael Schlauraff (Bibra) und Pastoralreferent Ulrich Emge (Mellrichstadt) einen ökumenischen Dankgottesdienst zu feiern. Wie gut die Kirche angenommen wird zeigt vor allem das Anliegenbuch und die mehr als 12.000 Kerzen, die seit der Fertigstellung entzündet wurden. Mittlerweile liegt schon das fünfte Anliegenbuch aus, sagte Ralf Luther zur Begrüßung. Bis die Schrift an der Außenseite der Kirche angebracht ist, verweist am Eingang eine kleine Tafel auf den Namen. Der evangelische Pfarrer Michael Schlauraff erinnerte daran, dass er den Dienst mit der Waffe verweigert hatte und deshalb in der damaligen DDR Bausoldat war. Rückblickend sagt er: "Was ist da eigentlich passiert im Herbst 1989? - Auf einmal sah alles ganz anders aus!" Der Pfarrer erinnerte an den Beginn der Demonstrationen am 13. August 1989 zunächst mit 400 Menschen, an die rund 20.000 Flüchtlinge, die über Ungarn die Ausreise in der Prager Botschaft erreichten und an die Friedensgebete in Leipzig und Meiningen. "Ich selbst war in Leipzig als Bausoldat dabei und wir wussten nicht, was passiert." Dort erfuhr er, dass die Soldaten je 150 Schuss Munition bekommen hatten. Alles sei aber friedlich verlaufen - ein Wunder. . Stellvertretender Landrat Peter Suckfüll überbrachte die Grüße von Rhön-Grabfeld Landrat Thomas Habermann und erinnerte daran, dass die Autobahnkirche für Altlandrat  Dr. Fritz Steigerwald ein Herzensanliegen war.                                                                                                                                                                                                 Foto: Friedrich Landrätin Peggy Greiser sagte im Rahmen des Gottesdienstes in der Autobahnkirche Thüringer Tor, dass es wichtig sei, der nachfolgenden Generation das Ereignis des  9. November 1989, die Zeit davor und danach nahezubringen.                                                                                                                                                         Foto: Friedrich Ralf Luther, Vorsitzender des Vereins Autobahnkirche Bibra A 71 bei der offiziellen Namensgebung der Kirche. Symbolisch überreichte er die kleine Tafel an den evangelischen Pfarrer Michael Schlauraff (Bibra) und Pastoralreferent Ulrich Emge (Mellrichstadt).                                                                                          Foto: Friedrich Der Künstler Gernot Ehrsam hatte einen Holzblock mitgebracht, den er künstlerisch gestaltet hatte. Man erkannte den Davidstern und die Inschrift I N R I, wie sie am Kreuz Christi angebracht war.                                                                     Foto: Friedrich Um anzukommen muss man erst einmal weg gehen Für die Autobahnkirche wird ein Name gesucht Von Hanns Friedrich, Bad Königshofen im Grabfeld  Mellrichstadt/Bibra (hf). Knapp 50 Autobahnkirchen gibt es in Deutschland, wobei die an der A 71 zwischen Schweinfurt und Erfurt durchaus eine Besonderheit ist. Der Hintergrund dieser kleinen Kirche ist schließlich die friedliche Wiedervereinigung Deutschlands. Rhön-Grabfelds Kreiskulturreferent Hanns Friedrich brachte deshalb im vergangenen Jahr bei einer Vorstandsitzung die Idee auf, der Kirche einen Namen zu geben. Dieser Vorschlag wurde sofort angenommen und man entschied bei der Namenssuche die Bevölkerung mit einzuschalten. Ralf Luther, Vorsitzender des Freundeskreises Autobahnkirche e.V. Bibra verwies darauf beim Gottesdienst am Sonntagnachmittag. Dazu liegt nun eine Liste aus, in die man seine Vorschläge eintragen kann. Wer Ideen hat, kann diese jedoch auch per Mail an ralf-luther@t-online.de  dem Vorsitzenden mitteilen.  Ralf Luther geht es bei der Namensgebung darum, dass deutlich wird, wie es zum Bau der Autobahnkirche kam. Sie soll ein Zeichen der friedlichen Revolution durch Kerzen und Gebete sein und das müsste  gehen musste, in seinem Leben Höhen und Tiefen erlebte und dann erkannte, dass es  doch besser sei, wieder zurück nach Hause zu kommen. Kurz ging die Pastoralreferentin auf ihr privates Leben ein und sagte, dass sie nach dem Tod ihres Mannes immer wieder gefragt wurde, ob sie nicht einsam zu Hause ist. Das Haus enthalten  Lebensgeschichte und da sei man eigentlich nicht allein, habe sie geantwortet. Zum Evangelium meinte sie, dass der Sohn sich ja seinen Erbteil auszahlen ließ und damit eigentlich mit seiner Familie abgeschlossen hatte. Sein Entschluss stand fest, alles hinter sich zu lassen und neue Wege zu gehen.  Jahre später erkannte er, dass das nicht die Zukunft ist, die er sich vorgestellt hatte und entschied als Taglöhner bei seinem Vater anzufangen. Er konnte nicht ahnen, dass dieser ihn mit offenen Armen und mit Freuden empfing und mit den Worte aufnahm: Mein Sohn war verloren und ist wieder gefunden worden."  Auf die anbrechende Urlaubszeit ging Iris Will-Reusch in ihrer Ansprache ein und sagte, dass oft viele Erwartungen anstehen. Wichtig sei es aber wieder gesund zu Hause anzukommen. Das gelte auch für Pendler oder für diejenigen, die nur an den Wochenenden zu ihren Familien kommen. "Daheim ankommen, das ist der große Wunsch, allerdings muss man oft auf eine Reise gehen, um wieder anzukommen." Die Autobahnkirche sehe viele dieser Menschen, die Gott bitten, dass er sie begleitet und gut zu Haus ankommen lässt. Ihnen sage dieses Gotteshaus: "Ich bin in mir daheim, ich bin getragen von Gott, er gibt mir die Freiheit weg zu gehen, um an zu kommen."     sich im Namen der Kirche widerspiegeln. Vorschläge gingen deshalb schon in die Richtung "Friedenskirche...  Kirche der Einheit... Kirche Maria Königin des Friedens..." Jetzt hofft man in der Vorstandschaft aber noch auf weitere Namen, die den Hintergrund des Kirchenbaues noch deutlicher machen. Bereits nach dem Gottesdienst am Sonntag wurden von Besuchern Vorschläge notiert und in eine vorbereitete Ideen-Box gelegt. Beim nächsten Gottesdienst am 29. September um 14 Uhr soll der endgültige Name der Kirche dann bekannt gemacht werden, versprach Ralf Luther.  Beim ökumenischen Gottesdienst am Sonntagnachmittag, dem 7.Juli 2019, konnte der Vorsitzende wieder zahlreiche Gäste begrüßen, besonders aber Pastoralreferentin Iris Will-Reusch (Mellrichstadt) und Pfarrer Michael Schlauraff (Bibra).  Gesanglich umrahmte der Kirchenchor "Musica Grabfeld" unter der Leitung von Antje Grünert die ökumenische Feier. Diese stand unter dem Thema "Auf-dem-Weg-Sein und Ankommen". Den Gottesdienst nannte Pfarrer Schlauraff zu Beginn ein "Fest des Lebens", denn Christus sei es, der die Menschen aus der Enge ins Weite führt. Gottes Geist wiederum führe in die Freiheit. "Jesus sieht uns und wir kommen an," sagte der evangelische Pfarrer. Christiane Michel von der Vorstandschaft der Freunde der Autobahnkirche e.V. Bibra las das Evangelium, in dem es um den "Verlorenen Sohn" ging.  Dieses Thema arbeitete Pastoralreferentin Iris Will-Reusch in ihrer Predigt auf und sagte, dass der Sohn erst von zu Hause weg    Gut besucht war der ökumenische Gottesdienst in der Autobahnkirche am Parkplatz Thüringer Tor bei Bibra. Der evangelische Pfarrer Michael Schlauraff und Pastoralreferentin Iris Will-Reusch gestalteten mit Christiane Michel von der Vorstandschaft der Freunde der Autobahnkirche e.V.  die Feierstunde. Der Kirchenchor "Musica Grabfeld" hatte die gesangliche Umrahmung übernommen.                                                                                                                                                                       Foto: Friedrich lesen sein, die man auch aus dem Anliegenbuch nehmen könnte. Die Vereinsmitglieder erfuhren, dass der Verein aktuell 54 Mitglieder hat. Die Gottesdienste im Laufe des Jahres sind nach wie vor sehr gut besucht. Das könnte nun in Angriff genommen werden. Hajo Schonert erinnert an die Möglichkeit hier auch Informationen über die Wiedervereinigung darzustellen. Gernot Ehrsam sprach das Anliegen von Künstlern an, an der Autobahnkirche wieder ein Symposium im Steinfeld abzuhalten. Das sei ein Bereich außerhalb des Kirchenareals und sollte über die Eigentümer, die Gemeinde Bibra, geklärt werden, sagte Ralf Luther. Gleiches gelte auch für das Aufstellen von Kunstwerken im Umfeld der Kirche, die durch die Autobahnmeisterei gepflegt werden und der Flurneuordnung unterliegen. Im Frühjahr müssen unbedingt alle Fenster geputzt werden, besonders das Lichtband in der Kirche. Drei Gottesdienste finden in diesem Jahr wieder statt, die von Pfarrer Michael Schlauraff organisiert werden. Vorgestellt hat der Vorsitzende anhand von Bildern neue Sitzgarnituren und eine Bildreihe: „In 7 Tagen schuf Gott die Welt“. In einem vor Ort Termin im April wird entschieden, ob die Bilder gekauft werden sollen. Die Kirche darf auf keinen Fall überladen werden, war die einhellige Meinung. Professor Dr. Trabert ging noch einmal auf die Außengestaltung ein. Seiner Meinung nach sollte diese mit den Stelen abgeschlossen sein. "Weniger ist mehr!" Ralf Luther informierte dazu, dass der Verein für die Kirche mit Umfeld, den Weg und bis zur Rosenhecke eine Kaufoption mit Nutzungsrecht besitzt. "Alles andere liegt nicht in unserem Zuständigkeitsbereich." Die Firma Elektro-Wolf und Gerhard Bracher übernehmen die Installation.  Es wird eine LED-Beleuchtung mit Zeitschaltuhr sein. Im Frühjahr diesen Jahres soll auch die Beschriftung im Außenbereich erfolgen, denn die Kirche hat ja nun den Namen "Kirche der Einheit - Herbst `89." Der Opferstock wird durch drei Ehrenamtliche täglich geleert. Dank galt dem Ehepaar Bracher für die Sauberkeit in der kleinen Kirche und den Blumenschmuck, sowie Henry Schubert für das Rasenmähen. Der Vorsitzende ging noch einmal auf den Namenswettbewerb für die Autobahnkirche ein.  86 Namensvorschläge gingen ein und alle waren vielfältig und inhaltsstark. In der Vorstandschaft einigte man sich auf: „Kirche der Einheit - Herbst 89“. Der Name der Kirche wird im Frühjahr links neben dem Eingang außen angebracht. Neue Flyer werden erst wieder bestellt, wenn die noch zahlreichen Altare aufgebraucht sind. Zufriedene Gesichter dann beim Bericht des Schatzmeisters. Alles war korrekt und es gab von den Kassenprüfern keine Einwände, nur lobende Worte. Peter Suckfüll, stellvertretender Landrat Rhön-Grabfeld, dankte dem Vorstand und allen Mitstreitern für ihre Arbeit. "Ein herzliches Vergelts Gott!" Einstimmig wurde die Vorstandschaft entlastet. Zum Ausblick im Jahr 2020 verwies Vorsitzender Ralf Luther auf das fünfte Anliegenbuch. "Die Einträge gehen teilweise unter die Haut und werden bei Gottesdiensten in die Fürbitten immer mit aufgenommen." Wieder einmal ging es bei der Zusammenkunft um das Aufstellen von fünf bis sieben Stelen am Weg zur Autobahnkirche. Dort sollen auswechselbaren Texten und Gebete zu Jahres-Mitgliederver-sammlung 29.1.2020 Autobahnkirche wird am Abend dezent beleuchtet  Von Hanns Friedrich, Bad Königshofen im Grabfeld  Mellrichstadt/Bibra (hf).  Bereits in den vergangenen Mitglieder-versammlungen ging es um eine dezente Beleuchtung in der Autobahnkirche an der A 71 in den Abendstunden. In diesem Jahr wird dies umgesetzt. Das teilte Vorsitzender Ralf Luther bei der Zusammenkunft im Gashaus "Zur Goldenen Gans" in Bibra mit. Die Installation erfolgt in den nächsten Wochen. Mittlerweile ist ein, von der Firma Reich aus  Mellrichstadt gesponserter Schrank für die Elektroinstallation vorhanden. Dort können auch Prospekte und Putzgeräte untergebracht werden. Neben dem Schrank wird eine Aluplatte angebracht, auf der die Namen der Sponsoren und Gönner der Autobahn-kirche zu lesen sind. Die Firma Schneider aus Viernau wird die Tafel kostengünstig gestalten und fertigen, sagte der Vorsitzende des Vereins Autobahnkirche  A 71 e.V.  Die Beleuchtung wird im inneren Halbrund der Kirche angebracht, um nicht zu sehr nach außen die vorbeifahrenden Autos abzulenken. Vorgesehen ist ein Scheinwerfer, der bei Gottesdiensten die Holzdecken-konstruktion "ins rechte Licht rückt."      . Im Halbrund des Innenbereichs wird es künftig eine dezente LED Beleuchtung geben. Außerdem soll ein Scheinwerfer die Holzkonstruktion der Decke "ins rechte Licht rücken".                                                                                                                                      Foto: Friedrich
Das Anliegenbuch der Autobahnkirche am Rastplatz Thüringer Tor wird sehr gut genutzt. Bereits das fünfte Buch wurde nun aufgelegt. Foto: Friedrich
Direkt neben dem neuen Schrank, in dem die Elektroinstallation sich befindet, soll eine Tafel mit den Namen der Sponsoren und Gönner der Autobahnkirche angebracht werden.                                                                                                                                       Foto: Friedrich Aus der Geschichte Aus der Geschichte