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Aus der Geschichte Aus der Geschichte
Neue, variabel einsetzbare Sitzbänke wurden von der Rhöner Schnitzwerkstatt Empfertshausen für die Autobahnkirche geschaffen. Nach wie vor gut angenommen wird auch das Anliegenbuch. Foto: Hanns Friedrich
Im Jahre 2004 wurde der Verein Autobahnkirche A71 gegründet, mit dem Ziel, am zukünftigen Rastplatz Bibra eine ökumenische Autobahnkirche zu errichten. Hier im früheren deutsch-deutschen Grenzgebiet im Fränkisch-Thüringischen wollen die Mitglieder des Vereins an die vierzigjährige Trennung unseres Volkes, unseres Landes und Europas erinnern und vor allem an deren friedliche Überwindung.Denn für den Benutzer der Autobahn A71 ist diese Grenze heute, Gott sei Dank, nicht mehr unmittelbar sichtbar und erfahrbar.
Die kleine Kirche lädt jeden zu Andacht, Besinnung und Stille ein. Unter dem Thema "eine Grenze überwinden" entstand ein christlicher Denk- und Dankort, dessen Türen für alle offen sind. Menschen verschiedener Konfessionen, Religionen und Kulturen sind eingeladen, dieses Gotteshaus nahe dem Dreiländereck Hessen-Thüringen- Bayern zu entdecken.
Im Bau der Autobahnkirche sieht sich der Verein in der Tradition unserer Vorfahren, die bei überstandener Gefahr am Wegrand Bildstöcke oder Flurkapellen errichteten, um Gott ein Zeichen der Dankbarkeit zu setzen.
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Klick auf das Bild liefert eine 360-Grad-Ansicht Klick auf das Bild liefert eine 360-Grad-Ansicht Klick auf das Bild liefert eine 360-Grad-Ansicht Gut angenommen wird dieser durch Winfried Gänßler aktuell gehaltene Internet-auftritt des Vereins Autobahnkirche A 71. Auch in diesem Jahr sind wieder drei ökumenische Gottesdienste an der Autobahnkirche vorgesehen: Am 24. April der Frühjahrsgottesdienst, am 26. Juni zum „Tag der Autobahnkirchen“ und am 2. Oktober der Erntedank-Gottesdienst. Beginn ist jeweils um 14 Uhr. Umgesetzt wird in diesem Jahr die Beschilderung zur Zufahrt der Autobahnkirche über Bibra. Das geschah bisher durch das Aufstellen von Plakatwänden, die der Vorsitzende zur Verfügung stellte. Diesen Informationen folgte der Kassenbericht durch die Schatzmeisterin Gertraude Koch. Die Kassenprüfer Antje Vogler und Peter Suckfüll bestätigten eine einwandfreie Kassenführung, so dass einstimmig Entlastung erteilt wurde.  Dr. Trabert berichtete dann von einem geplanten Besuch der Thüringer Stiftung Baukultur und sagte, dass in diesem Jahr die Stelen an der Autobahnkirche, die in der letzten Zusammenkunft vorgestellt und genehmigt wurden, von ihm ausgeführt werden. Einen Hinweis aus der Versammlung, dass der Licht-Bewegungsmelder in der Autobahnkirche so installiert wird, dass auch der Eingangsbereich beleuchtet ist, wird Ralf Luther ausführen lassen. Überlegungen gingen dahin Präsente für besondere Gäste oder Ehrungen anzuschaffen. Im Gespräch sind Kerzen mit dem Motiv der Autobahnkirche, eine 3-D-Darstellung oder eventuell auch Bierkrüge oder Gläser mit einem Motiv. Ralf Luther sprach die mitarbeitenden Mitglieder und Helfer und die Gemeinde Grabfeld, hier besonders den Bauhof  an. Sehr gut sei die Zusammenarbeit mit den beiden Landräten Peggy Greiser (Schmalkalden-Meiningen) und Thomas Habermann (Rhön-Grabfeld). Bürgermeister der Stadt Mellrichstadt. Rechnungsprüfer bleiben Antje Vogler und Peter Suckfüll.  Rückblickend auf die vergangenen zwei Jahre nannte Vorsitzender Ralf Luther 54 Mitglieder. Eingebaut wurde in der Autobahnkirche eine zeitgesteuerte Beleuchtung durch die Firma Elektro Wolf.  Die Kosten bezifferte Ralf Luther auf 1.392 Euro, wobei die Firma 800 Euro spendete. Für 500 Euro wurde eine Sitzbank angeschafft, die die Schnitzerwerkstatt in Empfertshausen hergestellt hat. Sie besteht aus verschiedenen Teilen und kann variabel genutzt werden. Versicherungen, Betreiberkosten und Strom mussten finanziert werden. Im vergangenen Jahr wurde die Autobahnkirche im Außenbereich zum Teil neu verputzt und bekam eine Beschriftung „Kirche der Einheit – Herbst 89“ (wir berichteten). Die Kosten für Putz- und Malererarbeiten einschließlich Beschriftung  führte die Firma Stefan Neuhöfer aus Großbardorf für 3 458 Euro aus. Stefan Neuhöfer reduziert die Kosten um eine Spende von 1.000 Euro.  Der Vorsitzende berichtete, dass das Dach der Autobahnkirche an einer Stelle undicht ist. Er und Dr. Trabert werden sich um das Abdichten kümmern. Dank galt Henry Schubert, der den Rasen an der Kirche mäht. Allerdings ist das Gerät in die Jahre gekommen und muss ersetzt werden. Sehr gut sei die Zusammenarbeit mit der Autobahnmeisterei. Ralf Luther informierte über die Anfrage eines Studenten, der zur Geschichte der Autobahnkirchen in Deutschland eine Bachelorarbeit schreibt und dabei Informationen zur „Kirche der Einheit“ in Thüringen einholte. Dank galt der Familie Bracher für den Blumenschmuck und das täglich Entleeren  des Opferstocks. Sie ist auch für die Opferlichte, immerhin rund 3.000  pro Jahr, zuständig. Planungen für 2022 Rund 6.000 Lichter in der Autobahnkirche entzündet Mellrichstadt/Bibra (hf). Die Zeiten, dass der Verein Autobahnkirche A 71 e.V. einen Schuldenstand aufwies, sind vorbei. Das jedenfalls sagte Vorsitzender Ralf Luther bei einer Zusammenkunft in der Gaststätte „Zur goldenen Gans“ in Bibra. Rund 19.000 Euro sind derzeit auf dem Konto, so dass nun weitere Maßnahmen an der kleinen Kirche am Rastplatz Thüringer Tor angepackt werden können. Dazu gehören neue Flyer ebenso wie die Umsetzung einer Idee, Stelen mit Gebetstexten und Einträgen aus dem „Anliegenbuch“ am Aufgang zur Autobahnkirche zu installieren. Überprüft werden muss auch die Dichtigkeit des Daches und für die Zufahrt über Bibra werden Hinweisschilder angeschafft. Dank galt Renate Steigerwald und Wolfgang Paulisch, die aus gesundheitlichen Gründen aus der Vorstandschaft ausgeschieden sind.  Schnell über die Bühne gingen die Vorstandswahlen. Hier gab es einige Veränderungen. Vorsitzender bleibt Ralf Luther, ebenso sein Stellvertreter Hans-Joachim Schonert. Neu ist dessen Stellvertreter, Rhön-Grabfelds-Kreiskulturreferent Hanns Friedrich. Schatzmeisterin bleibt Gertraude Koch, Schriftführerin Christiane Michel. Beisitzer sind: Helmut Will (Mellrichstadt), Pfarrer Montag (Meiningen) und neue dabei Professor Dr. Josef Trabert sowie Bernd Roßmanith, Zweiter      .
Wie beliebt das kleine Gotteshaus an der Autobahn A 71 am Rastplatz Thüringer Tor ist, zeigte sich unter anderem bei der offiziellen Namensgebung im Jahr 2019. Spenden in den Opferstock geworfen. Foto: Hanns Friedrich
Rund 3.000 Opferlichter werden in der Autobahnkirche pro Jahr entzündet und Spenden in den Opferstock geworfen. Damit hat der Verein nun ein gutes finanzielles Polster bekommen. Foto: Hanns Friedrich

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